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Ricky ist nur auf dem Käfigboden & hat dicken Unterleib
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Schneewittchen
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BeitragVerfasst: 22.05.2007 15:28 pm    Titel: Ricky ist nur auf dem Käfigboden & hat dicken Unterleib Antworten mit Zitat

Hallo,
irgendetwas stimmt mit unserer Ricky nicht. Sie sitzt derzeit nur auf dem Boden des Käfigs(macht dort jedoch einen recht munteren Eindruck...knabbelt viel an Ästen, Papier etc. und steckt sich diese fleißig in die Federn), sie zeig keinerlei Fluglust und hat einen angeschwollen Hinterleib. Letzte Woche waren wir direkt beim Tierarzt als wir die Verdickung am Hinterleib endeckt hatten. Dieser meine, sie hatte wohl erst Durchfall und nun anscheinend eine Art Verstopfung. Er hat uns ein Antibiotikum gegeben das wir täglich ins Trinkwasser geben sollen. Jedoch ist Morgen das Antibiotikum zuende und ich denke es ist noch keine Linderung aufgetretten. Ebenfalls sollten wir eine Wärmelampe an den Käfig stellen. Was mir vorallem Sorgen macht ist die Verdickung am Hinterleib bzw. Popo. Der Tierarzt hat diesen abgetastet und durchleuchtet, jedoch war kein Ei zu erkennen. Könnt ihr mir weiterhelfen? Würdet ihr nochmal den Tierarzt aufsuchen?
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biene78
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BeitragVerfasst: 22.05.2007 17:21 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,
auf jedenfall würde ich nochmal zum Arzt fahren. Ich würde jetzt erstmal auf ein Ei tippen. Was meinst du denn mit durchleuchtet? Hat er die Kleine geröntgt? Auf einer Röntgenaufnahme könnte man auch direkt sehen, wie das Ei liegt und ob es problemlos rauskommen müsste.
Ist euer Arzt auch wirklich Vogelkundig?
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Lieben Gruß, Tanja

Die Hummel wiegt 4,8 Gramm, sie hat eine Flügelfläche von 1,45 cm ² bei einem Flächenwinkel von 6 Grad. Nach den Gesetzen der Aerodynamik kann die Hummel nicht fliegen. Aber das weiß die Hummel nicht.

In Gedenken an Emilia und Elmo: Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht. (Vaclav Havel)
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Schneewittchen
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BeitragVerfasst: 22.05.2007 17:30 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Also er schien Vogelkundigt...er schien auch Ahnung von Agas zu haben.
Mit durchleuchtet meine ich, dass er so ne Eisenstange an den Hinterleib gehalten hat, und am Ende dieser Stande war eine Lampe. Dann wurde im Zimmer das Licht ausgemacht und er hielt die Lampe gegen die angeschwollene Stelle.
Jedoch hat er es uns auch gezeigt, und meinte das es kein Ei ist, da es nur Gewebe ist.
Kann es vielleicht Fettgewebe sein oder durch die Verstopfung so angeschwollen sein?

Jedoch scheint Ricky schön etwas länger am Nestbau (?) interessiert zu sein...so setzt sie sich in eine Käfigecke und versucht an den Wänden Papierstreifen und Rindenstücke zu befestigen.

Vor ca. 5 Jahren hat sie sehr viele Eier gelegt...immer und immer wieder. Jedoch seitdem kam kein Ei mehr...doch die beiden Agas vergnügen sich beinah täglich miteinander.
Ist sie vielleicht schon zu alt um Eier zu legen?
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Kai & Andrea
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BeitragVerfasst: 22.05.2007 17:55 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo und herzlich willkommen im Forum!

Ich würde dir dringend raten nochmal zu einem vogelkundigen (!) Tierarzt zu gehen.
Es kann sein, dass es eine Legedarmentzündung ist (dann ist auch "nur" Gewebe erkennbar!)

Der Vogel sollte auf jeden Fall geröngt - nicht nur "durchleuchtet" werden.
Entweder ist ein Ei oder ein geschwollener Legedarm erkennbar.

Auf jeden Fall deutet das Schreddern von Papier und Ästen auf Brutstimmung hin.

Bitte lass den Vogel nochmals von einem anderen TA durchchecken!
Spätestens wenn die Henne beginnt zu pressen, sie schlapp und überanstrengt wirkt, solltest du dringend zum TA!
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Kai & Andrea
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Schneewittchen
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BeitragVerfasst: 22.05.2007 17:59 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich habe heute zwei oder dreimal beobachten können, dass sie auf einem Ast saß und irgendwie "Abwesend" wirke. Da sie ja derzeit nur auf dem Boden sitzt, klettert sie nur auf einen Ast wenn sie Koten (?) muss. Jedoch scheint nix zu kommen.
Wo und wie finde ich denn einen Vogelkundigen Arzt?
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Kai & Andrea
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BeitragVerfasst: 22.05.2007 18:02 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Du kommst aus der Nähe von Münster?
Mir fällt so spontan nur Dr. Straub in der Vogelklinik Düsseldorf und Dr. Pieper in Leverkusen ein.
Wir haben mit beiden gute Erfahrungen gemacht.
Adressen findest du unter "Krankheiten", direkt das erste Thema. Da haben wir mal alle zusammen getragen.

Irgendetwas scheint mit deinem Pieper nicht zu stimmen. Bitte nochmal den Weg zum Arzt einschlagen und röntgen lassen!

Wir waren auch bei anderen (Haustier-) Tierärzten. Alle hatten nicht wirklich Ahnung von Vögeln!
Nur vogelkundige TA können den Geiern wirklich helfen.
Sie untersuchen den Vogel sehr gründlich und würden in so einer Situation röntgen und genaue Diagnosen stellen.
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Liebe Grüße
Kai & Andrea
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biene78
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BeitragVerfasst: 22.05.2007 18:28 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Nur zur Info.
Dr. Straub ist erst nach Pfingsten wieder am Arbeiten.
Ich wüsste jetzt auch nur in der "Nähe" von Münster Dr. Pieper. Kann ich uneingeschränkt empfehlen.
Ansonsten könntest du nochmal hier schauen: www.vogeldoktor.de
Aber die Angaben dort sind ohne Gewähr.
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Lieben Gruß, Tanja

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Schneewittchen
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BeitragVerfasst: 22.05.2007 18:34 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich komme aus Bocholt(plattes Land=...ist ca. 80 km von Münster entfernt...gehört aber noch zum Münsterland Smile
Das blöde ist, dass ich morgen direkt gerne losfahren würde, jedoch morgen die meisten Ärzte Mittags zu haben und dann ja auch noch Pfingsten folgt.
In einer Nachbarsstadt gibt es einen Tierarzt der selbst Papageien hält und als erfahren gilt.
Würdet ihr ihn aufsuchen?
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Kai & Andrea
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BeitragVerfasst: 22.05.2007 18:40 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn er selbst Papageien hält, würde ich es auf jeden Fall versuchen.
Papageien sind sehr anspruchsvolle Tiere, da scheint er doch Ahnung zu haben.
Besser dieser Arzt, als gar keiner Confused
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Liebe Grüße
Kai & Andrea
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Schneewittchen
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BeitragVerfasst: 22.05.2007 18:45 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Okay, vielen Dank für die Hilfe. Werd auf jeden Fall morgen einen Vogelkundigen Arzt aufsuchen und Ricky röngtken lassen.
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Lieben Gruß
Nora
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biene78
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BeitragVerfasst: 22.05.2007 18:46 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich würde ihn auch aufsuchen. Notfalls kannst du ja mal hier schauen: www.docpieper.de
wegen der Öffnungszeiten. Ich meine Doc Pieper hat mittwochs bis um 12 Uhr geöffnet.
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Lieben Gruß, Tanja

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von biene78
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BeitragVerfasst: 22.05.2007 18:47 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Wir hatten einen Vogel, Julchen. Sie hatte Legenot. Hatte auch einen dicken Hintern, saß zuletzt ruhig und irgendwie abwesend herum. Wir haben das gesehen und sind sofort (freitag nachmittags) zum Dok.
-> Krankheiten: Legenot oder normales Ei??? Hilfe!

Bei einer Legenot sind Stunden (!) entscheidend.
Das Ei bei Julchen wurde operativ entfernt. Der kleine Floh ist wieder fit! Das WE aber hätte sie nicht überlebt.

Josy allerdings hatte über Weihnachten hinweg eine Legedarmentzündung. Im neuen Jahr (weil die Ärzt Urlaub hatten) waren wir in der Vogelklinik. Trotz diagnostischer OP, der Organismus war zu sehr geschwächt, ist die Kleine verstorben.

Die Piepser vertuschen Krankheiten bis es nicht mehr geht (aus Angst vor Feinden)....und erkennt man dann, dass es dem Vogel nicht gut geht, ist es oft schon zu spät - dann ist schnelles Handeln angesagt.
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BeitragVerfasst: 23.05.2007 14:17 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Halli ihr Lieben,
wollte euch mal mitteilen welche Diagnose der TA gestellt hat.
Ricky wurde zweimal geröngt. Damit sie ruhig liegt wurde sie zusätzlich in zwei kurze Nakosen versetzt.
Der wirklich sehr nette und erfahrene TA im Umgang mit Vögeln und vorallem Papageien sagte uns, dass es keine Legenot ist. Es ist ein Fettgeschwülzt. Das heißt, die Fettzellen wuchern und wachsen förmlich bis ins unermessliche bis der Vogel stirbt.
Das schlimme ist, dass es keinerlei Hilfe für unseren lieben & frechen Aga gibt. Ihr Zustand kann nur schlechter werden. Jedoch meinte der TA, dass Ricky derzeit noch recht Aktiv und munter ist...es sich aber in Zukunft verschlechtern wird. Sad
Die "verfettung" (die im Übrigen nur am Hinterleib ist) ist nicht bedingt durch Futter oder Früchte. Er meinte es ist scheinbar altersbedingt und wir sollten und keinerlei Vorwürfe machen.
Nunja, eine harte Diagnose die mich auch sehr sehr traurig stimmt. Vorallem weil Ricky für mich auch ein Teil Kindheitserinnerung ist. Ich war damals noch sehr jung als wir sie bekamen.
Wir werden ihr noch viele schöne Tage bereiten und ich hoffe es dauert noch einige Zeit bis sich ihr Zustand verschlechtert.

Was ich komisch finde ist, dass Ricky seit dem TA Besuch auf der linken Seite lahmt. Sie kann nicht richtig laufen und kann ihr Gleichgewicht auf dem Boden nur mit den Flügeln halten.
Dazu muss ich sagen, dass der TA den Aga ca. 20 min in der Hand hatte. Ich hoffe es wird bis morgen besser, sonst frag ich in der Praxis nochmal nach.
Kann die "Lähmungserscheinung" noch von der Nakose kommen?
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Lieben Gruß
Nora
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BeitragVerfasst: 23.05.2007 14:48 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Nora,

och Mensch, dass ist ja keine erfreuliche Nachricht.
Damit hat wohl keiner gerechnet...

Ich denke, dass das Lahmen eine Nachwirkung der Narkose ist. Sollte es bis morgen tatsächlich nicht besser werden, würde ich auch nochmal in der Praxis anrufen.

Wie alt sind denn die beiden Mäuse?
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BeitragVerfasst: 23.05.2007 14:53 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ohja, damit hatten wir wirklich nicht gerechnet.Sad
Man plfegt seine Tier so gut es geht...viel Grünzeug, gutes Futter immer frisches Wasser und dann sowas.
Also Ricky ist von 94...also doch älter als wir dachten. Somit ist sie nun stolze 13 Jahre alt. Rocko müsste nun 5 oder 6 Jahre alt sein. Also um einiges jünger als Ricky.

Auf dem Foto ist sie auf der rechten Seiten Smile
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Nora
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