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Rhabarber - lieber nicht

 
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Katrin
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BeitragVerfasst: 07.05.2007 20:52 pm    Titel: Rhabarber - lieber nicht Antworten mit Zitat

Hallo,

habe gerade hier im Forum gelesen, das Rhabarber angeboten wird.
Von meiner Mama weiß ich, daß auch Erwachsene Rhabarber nur gekocht essen sollten. Warum? Keine Ahnung.
Deshalb habe ich mal gegoogelt.

Und Achtung:

Rhabarber enthält Oxalsäure, genauso wie Sauerampfer und Spinat. Oxalsäure kann in hohen Konzentrationen zu Krämpfen und Nierenstörungen führen. Solange der Körper aber ausreichend mit Calcium und Vitamin D versorgt ist, wird er gut mit der Oxalsäure aus Nahrungsmitteln fertig, zumal sich beim Kochen deren Konzentration verringert.



Ich habe einiges gefunden im Internet, aber immer nur den Hinweis auf Oxalsäure und meistens mit dem Zusatz "füttern Sie auf keinen Fall ....
.... Vogel, Katze, ......


Vielleicht weiß es hier jemand ganz genau oder findet was heraus.
Aber bis dahin würde ich den Geiern keinen Rhabarber anbieten.
_________________

Gruß Katrin

Der Grund, warum Vögel fliegen können und wir nicht, ist der, dass sie voller Zuversicht sind. Und wer zuversichtlich ist, dem wachsen Flügel.
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Katrin
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BeitragVerfasst: 07.05.2007 20:55 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Habe gerade noch was gefunden:

Inhaltsstoffe

Beim Rhabarber ist der Vitamingehalt eher durchschnittlich, der Anteil an Vitamin C aber nennenswert. 10-29 mg pro 100 Gramm im rohen Rhabarber, damit kann ein Drittel des Tagesbedarfes gedeckt werden. Bei den Mineralstoffen dominieren Kalium und Kalzium, der wichtigste Knochenbildner. 100 g Rhabarber enthalten z.B. 80 mg Kalzium. Der Kaliumreichtum wirkt entwässernd und sorgt für einen optimalen Nährstofftransfer vom Blut in die Körperzellen. Auch Natrium findet sich in Rhabarber. Er ist verdauungsfördernd, denn er regt die Darmbewegung an. Damit ist er bestens für eine Entschlackungs-Kur im Frühjahr zu empfehlen. Außerdem besitzt Rhabarber blutreinigende Wirkung. Fruchtsäuren sind Bestandteil des Aromas und für den erfrischenden appetitanregenden Geschmack verantwortlich.

Die "gefürchtete" Oxalsäure

Die "gefürchtete" Oxalsäure befindet sich vor allem in den Blättern, nur in geringem Maße in den Stangen. Sie verbindet sich mit Calcium (z.B. aus Milchprodukten) zu unlöslichen Calciumsalzen. Das so gebundene Calcium kann im Körper nicht verwertet werden. Deshalb hat der Rhabarber den Ruf des Kalzium-Räubers, was jedoch bei ausreichender Calciumversorgung keine Rolle spielt. Um den Oxalsäuregehalt zu mindern, kann man das Kochwasser weggießen.

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Was in Rhabarber steckt

Rhabarber gilt als vitamin- und mineralstoffreich, allerdings geht natürlich beim Kochen davon eine Menge verloren. Rhabarber gehört wie Mangold, Spinat oder Sauerampfer zu den oxalsäurereichen Lebensmitteln und kann in größeren Mengen für den Menschen giftig sein. Die gefährliche Dosis für einen Erwachsenen wird mit 5 bis 15 Gramm angenommen. Rhabarber hat (abhängig von Sorte, Düngung und Erntezeit) einen Oxalsäuregehalt von etwa 60 bis 500 Milligramm pro 100 Gramm Frischmasse. Ein gesunder Erwachsener kann also unbesorgt davon essen, so oft er Lust darauf hat. Selbst der Verzehr von 1 Kilogramm Rhabarber ist unbedenklich. Weil die Oxalsäure als Kalziumräuber gilt, sollte man stets gleichzeitig Milchprodukte zu sich nehmen. In Rhabarberdesserts sollte man also immer Sahne, Joghurt oder Quark mischen.

Menschen mit Nieren- oder Gallensteinleiden, Diabetiker, Rheumatiker und Gichtkranke sollten sich vor dem Verzehr von Rhabarber mit ihrem Arzt beraten. Schwangere und stillende Frauen sowie Kleinkinder sollten oxalsäurehaltige Lebensmittel nur in kleinen Mengen verzehren.

Übrigens lässt sich der Oxalsäuregehalt des Rhabarbers verringern, indem man ihn gründlich schält – die Hauptmenge der Oxalsäure befindet sich in den Blättern und in der Schale. Auch kann man durch Blanchieren eine Menge Oxalsäure aus den Stangen herauslösen. Das Kochwasser dann anschließend wegschütten.

Achtung: Wirklich giftig sind die Rhabarberblätter. Sie dürfen nicht verzehrt werden!

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Achtung, Oxalsäure!

Oxal- oder auch Kleesäure ist eine wasserlösliche organische Carbonsäure, die natürlich in vielen Pflanzen vorkommt. Oxalsäure bindet Mineralstoffe wie Kalzium und Eisen im Körper, die dann nicht mehr verwertet werden können. Oxalsäure kann im Körper nicht abgebaut werden. Sie ist nur in hohen Dosen ab 5 Gramm giftig - dazu müßte man aber mindestens ein Kilogramm Rhabarber essen. Rhabarberblätter sollte man aufgrund ihres hohen Oxalsäuregehalts gar nicht essen.

Kaum ein Heilmittel ohne Nebenwirkung. Das gilt auch für den Rhabarber, der neben Vitaminen (A, B, C) und Mineralstoffen (Kalium, Kalzium, Phosphor) auch mehrere Säuren enthält. Menschen mit empfindlichen Magen, Durchfallneigung oder Nierenproblemen sollten das stark säurehaltige Gemüse nur in Maßen essen - wie auch Rheuma- und Gichtpatienten. Ein weiteres Problem ist der Oxalsäuregehalt des Knöterichgewächses. Neben den Blättern enthalten alte und ausgewachsene Stangen viel Oxalsäure, die in hohen Dosen tödlich sein kann.
_________________

Gruß Katrin

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biene78
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BeitragVerfasst: 07.05.2007 21:04 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Das hätte ich ja nicht gedacht.
Danke Katrin für die ausführliche Suche. Find ich ja interressant.
Ich glaub ich hätte bei Rhababar auch keine Bedenken gehabt. Nunja, jetzt hab ich sie. Wink
_________________
Lieben Gruß, Tanja

Die Hummel wiegt 4,8 Gramm, sie hat eine Flügelfläche von 1,45 cm ² bei einem Flächenwinkel von 6 Grad. Nach den Gesetzen der Aerodynamik kann die Hummel nicht fliegen. Aber das weiß die Hummel nicht.

In Gedenken an Emilia und Elmo: Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht. (Vaclav Havel)
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Katrin
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BeitragVerfasst: 07.05.2007 21:09 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, ich eigentlich auch nicht. Aber ich höre noch die Worte meiner Mutter....

Und da dachte ich mal ich google mal danach.
Und allgemein, wird bei Tieren davon abgeraten.

Wobei, wenn man die Stangen schält und nur kleine Mengen gibt, wäre es wohl OK.
Aber wer will ein Risiko eingehen?
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Gruß Katrin

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Surreal_Pain
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BeitragVerfasst: 07.05.2007 21:11 pm    Titel: Antworten mit Zitat

uhps... danke das du dich informiert hast... ich hatte die letzten minuten oder so mit den gedanken gespielt meinen rhabarbar anzubieten, da sie evtl. dann grünfutter auch mal annehmen Embarassed gut, jetzt weiß iuch bescheid, das sie so schädlich sind, mensch... hätt ich nid erwartet -.-
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