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Weniger Angst

 
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jewel
Neuling




Dabei seit: 01.10.2004
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Themen: 4


Virtuelle Haustiere: Profil
10374.0 Punkte

BeitragVerfasst: 27.11.2004 8:56 am    Titel: Weniger Angst Antworten mit Zitat

Hallo, da bin ich mal wieder!
Habe inzwischen ca. 2 wunderschöne Monate mit meinen neuen Agas verbracht und sie haben schon so den ein oder anderen Platz in meiner Wohnung verwüstet Very Happy
Leider haben die beiden abler furchtbare Panik vor mir. Immer wenn ich an ihnen vorbeigehe, auch bei einem Abstand von 2 Metern oder so, fliegen sie panikhaft davon. Ich weiß, dass ich sie nicht zu Kuscheltieren zähmen kann, aber es wäre schon schön wenn sie die Angst vor mir ein wenig verlieren könten, denn es gibt ja keinen Grund für sie! Habt ihr irgendwelche Tips wie ich das anstellen kann?
Wäre euch unendlich dankbar!

Jule
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Wintermute
Neuling




Dabei seit: 02.07.2004
Beiträge: 17
Themen: 3
Wohnort: Baiersdorf

Virtuelle Haustiere: Profil
10000.0 Punkte

BeitragVerfasst: 27.11.2004 9:32 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jule,

wegen der Scheu vor dir - lass den beiden vor allem eines: Zeit. Ich hab meine beiden Blauen jetzt seit Ende Juni, und so langsam aber sicher baut sich die Scheu von Hamlet und Honi mir und meiner Frau gegenüber ab.
Die beiden waren am Anfang superängstlich, was ich darauf zurückführe, dass sie aus einer Zoohandlung stammen, in der mit den Tieren, wie ich jetzt weiß, nicht so besonders "schonend" umgegangen wird. Sad Und da sie da mit Menschen keine so dollen Erfahrungen gemacht haben, mussten (und müssen) sie ihre Angst erstmal überwinden.

Wir haben am Anfang versucht, uns in der Gegenwart der Vögel so wenig hektisch oder ruckartig zu bewegen wie möglich. Das klappt natürlich nicht immer (ich Schussel rumpel schonmal gegen den Käfig, wenns dumm läuft Embarassed ), aber mit der Zeit schliff sich unsere Gegenwart/ unsere Stimmen bei den Piepern ein, und inzwischen brauchen wir auf die beiden keine Rücksicht mehr zu nehmen Cool
Einen anderen Punkt hast du ja selber schon angesprochen: die Pieper haben in deiner Gegenwart sowas wie einen Fluchtpunkt. Soll heißen, wenn du näher ans sie herantrittst als sie das im Moment tolerieren wollen/ können, werden sie vorsorglich mal den Rückzug antreten- wenn du dich ihnen mal ganz langsam näherst, wirst du merken, wo der Punkt bei deinen liegt (meine werden, wenn ich zu nahe komme, ganz zappelig und fangen an, die Köpfe zu recken und drehen sich schonmal in "Fluchtflugrichtung", um im Falle einer drohenden Gefahr auf Nummer sicher zu gehen Cool ) Wenn du dann beim Erreichen dieses "Toleranzpunktes" einfach stehen bleibst, und wartest, dabei vielleicht ruhig mit ihnen sprichst, werden sie irgendwann nicht mehr wegfliegen. Und wenn du diese Prozedur aus langsamer Annäherung, abwarten, einen kleinen Schritt näher rücken, abwarten usw. immer wieder mit deinen Kleinen machst, werden sie sich mit der Zeit an deine Gegenwart gewöhnen. So gings und gehts zumindest bei mir. Es dauert halt...

Viele liebe Grüße,
Dominik
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delos
Anfänger
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Themen: 17
Arten: 2 Pfirsichköpfchen, 4 Wellensittiche


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BeitragVerfasst: 27.11.2004 19:20 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

Zeit spielt wirklich eine große Rolle. Obwohl die Agas nur Blödsinn im Kopf haben, sind sie nicht wirklich mutig! *g* Zumindest meine sind doch ziemlich feig...

Ich bin am Anfang immer recht lange vor der Voli gestanden und habe viel mit ihnen geredet. Wenn man sich auf seine Intuition verlässt, weiß man recht schnell, wie nahe man ihnen kommen und was man tun darf, ohne dass sie sich gleich erschrecken. Ich habe ihnen auch nach ein paar Wochen Hirse aus meiner Hand angeboten. Natürlich dauerte das und man braucht viel Geduld, ehe sie halbwegs die Scheu verlieren. Meine haben nach ca. 1 1/2 Jahren immer noch Respekt vor mir, aber nur in bestimmten Situationen. Ansonsten kommen sie schon mal auf die Hand - für einen Sonnenblumenkern machen sie eben fast alles! *g*
_________________
Federleichte Grüße von zwei Schredderbällchen, vier Wellis und mir!
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Katrin
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BeitragVerfasst: 27.11.2004 20:15 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jule,

laßt euch Zeit. Bei uns hat es fast zwei Jahre gedauert, bis meine Kleinen etwas zutraulich geworden sind. Aber dann sind sie auch von jetzt auf gleich auf meinen Kopf geflogen. Das war der glücklichste und aufregenste Moment. Ich war so super stolz als das soweit war. Und wie aus heiterem Himmel.

Auf die Hand kommen sie bis heute noch nicht! Aber auf den Arm. Im Moment wollen sie anscheinend ihr Revier erweitern und hauen immer, sobald ich die Wohnzimmertür aufmache, sofort ab auf den Flur. Da setzen sie sich dann auf ein Bild und warten, daß ich sie abhole. Ich halte dann meinen Arm hin, sie hüpfen drauf, und lassen sich ins Wohnzimmer zurückbringen. Voll niedlich!

Wenn wir uns zu ihnen in die Nähe stellen, fliegen sie immer unseren Oberkörper an und krabbeln an uns rauf und runter. Das finden sie ganz toll. Aber auch nur kurz und dann sind sie wieder weg.

Aber wie gesagt, sie leben jetzt das 2. Jahr bei uns.

Also einfach Geduld haben und sich auf den Moment freuen, wo es dann endlich soweit ist. Das Warten lohnt sich!!!

Liebe Grüße
Katrin, Kleini und Rotkäppchen
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Jona
Neuling




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Beiträge: 21
Themen: 2


Virtuelle Haustiere: Profil
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BeitragVerfasst: 28.11.2004 12:24 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jule,

bei uns läuft es ähnlich. Wenn ich mich der Voliere näher, ist voll Panik angesagt. Meine 4 Agas leben seit Oktober diesen Jahres bei uns.
Auch ich hoffe und wünsche mir, daß sie irgendwann mal etwas zutraulicher werden. Die beiden Schwarzköpfchen sind dabei noch die größeren Angsthasen. Bei den Pfirsichköpfchen ist das Männchen schon etwas verwegener und bleibt manchmal noch ne Weile sitzen, wenn ich mich der Voliere nähere, bevor er losflattert. Ich glaub mit füttern aus der Hand, daran ist noch lange nicht zu denken.

Liebe Grüße JONA
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Bridget
Neuling




Dabei seit: 10.03.2004
Beiträge: 28
Themen: 6
Arten: 1 Rosenköpfchen, 1 Pfirsichköpfchen
Wohnort: München

Virtuelle Haustiere: Profil
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BeitragVerfasst: 29.11.2004 23:26 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jewel!
Kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen, die Pieper brauchen einfach ihre Zeit. Ich habe meine beiden jetzt seit März, also 9 Monate, und inzwischen sind sie total cool und unerschrocken. Nach und nach haben sie das ganze Wohnzimmer erobert, krabbeln überall im Schrank rum, laufen total gerne am Fußboden rum, hinterm Sofa, quetschen sich auch mal unters Sofa und neuerdings hocken sie sogar neben dem Hund, wenn er frisst und schauen zu Laughing (passe natürlich immer auf, dass sie nicht mitgefressen werden). Sie bleiben sogar am Boden sitzen und ich darf neben ihnen vorbei laufen, und wenn meine Hand in den Käfig kommt, um Näpfe auszutauschen, sind sie nicht weiter aufgeregt.
Hirse aus der Hand wird auch schon geknabbert, dass sie mal auf mir landen wünsche ich mir auch sehr... wer weiß, vielleicht kommt das als nächstes?!
Ansonsten rede ich auch oft mit ihnen und ich bilde mir immer ein, dass sie aufmerksam zuhören, neugierig sind sie ja und Abwechslung wollen sie auch. Am besten keine hektischen Bewegungen machen und mit irgendwas in der Luft rumwedeln, da kriegen sie nur Angst. Ruhige Stimme und viel Geduld, dann klappt das schon Laughing

Viel Spaß mit den Kleinen!
Bridget
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